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Der Strom kommt zwar aus der Steckdose, aber wie kommt er dort hinein? Seit 30 Jahren gibt es eine neue Antwort auf diese Frage. Damals nahm der erste deutsche Windpark in der Gemeinde Kaiser-Wilhelm-Koog seinen Betrieb auf. Auf einer Wiese nahe Dithmarschen hielten 30 Windenergieanlagen ihre Rotoren in den Wind und erzeugten damit „Grünen Strom“ – ein Novum in Deutschland.

Seither sind die Windräder das Symbol der Zeitenwende in der Energiegewinnung – aber auch ein Zankapfel zwischen Anwohnern, Betreibern und öffentlichen Verwaltungen. Die Ausbreitung der Windenergie-Nutzung nahm dabei wenig Schaden: Ende 2016 waren deutschlandweit 27.270 Windenergieanlagen in Betrieb, Tendenz weiter steigend. (Quelle: Bundesverband Windenergie BWE). Technisch deutlich weiterentwickelt, leistet eine Anlage heute bis zu 4 Megawatt und steuert ihren Betrieb weitgehend selbstständig – abhängig von Windstärke, Sonnenstand und geforderten Ruhezeiten für Anwohner.

So ein technisch wie ökologisch eindrucksvolles Bauwerk wollte greenkeePR genauer unter die Lupe nehmen: Also haben wir eine der modernsten Anlagen im Raum Hannover inspiziert. In Begleitung unserer Partner von der dean-Gruppe ging es auf eine 3-Megawatt-Anlage vom Typ E-101 im Windpark Niederstöcken. In knapp zehn Minuten brachte uns der rüttelnde Aufzug auf Nabenebene in über 130 Meter Höhe – und mitten in das Herz der Anlage. Dort konnten wir uns von der manuellen Rotorsteuerung über die Windmessung per Ultraschall bis zum Spannungswandler von allen Details einen intensiven Eindruck verschaffen. Und wir genossen natürlich ausgiebig den großartigen Ausblick über die niedersächsische Südheide aus einer ganz ungewöhnlichen Perspektive. In jeder Hinsicht ein eindrucksvoller Besuch.

 

Fotos: © greenkeePR/Werner Musterer; alle Rechte vorbehalten, all rights reserved
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